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Drachen-Muddi lernt nähen (Teil 2) – Die Praxis

Nach einigen stressigen Wochen, kann ich mich endlich mal der Praxis widmen. Der ziemlich einzige Vorteil daran mit fehlender Stimme und Kopfschmerzen daheim zu sein.

Die Grundlage

Wie letzte Woche beschrieben, war ja im „Grundkurs Nähmaschine“ kein wirklicher Praxisteil enthalten. Für die ersten Nähprojekte halt also das Buch „Nähen - so einfach geht's“ von Andrea Müller aus dem Gräfe und Unzer Verlag her.

 

Auch hier wird es am Ende nochmal eine ausführliche Rezension geben, während es bei meinen Beiträgen zu den einzelnen Projekten eher um meine direkten Erfahrungen und Problemchen beim Nähen geht.

Der Umgang mit den Vorlagen

Ich habe mir ja tatsächlich diesmal vorgenommen jede einzelne Anleitung aus dem Buch auch wirklich durchzuarbeiten, weshalb ich auch die Sachen machen werde, die ich jetzt nicht unbedingt brauche oder vorhabe zu verkaufen. Es geht ja um die praktische Übung und das Anwenden des gelernten.

Weil ich mich aber nun mal selten genau an die Anleitungen halte, wird es hier und dort auch ein paar Dinge geben, die ich anders mache, oder die ich mir auch spare. Für das Buch gibt es auch eine App, über die man die Schnittmuster herunterladen und ausdrucken kann und es gibt die Möglichkeit die genau passenden Materialien direkt bei Dawanda zu bestellen. Diese App habe ich für die erste Anleitung noch nicht benutzt, da hier kein Schnittmuster gebraucht wird und ich auch nicht vorhabe die Materialien über Dawanda zu bestellen.

Stattdessen werden die ganzen Patchwork-Quadrate überall Verwendung finden, wo es sich anbietet.

Der Anfang: schnell und schmerzlos

Die erste Anleitung im Buch ist für eine Handytasche. Da die Hülle für mein aktuelles Handy nach fast 10 Jahren doch ganz schön ramponiert ist, kommt das also ganz gelegen.

Allerdings habe ich mir beim Kauf des Materials etwas vergriffen, da ich mir die Dicke des benötigten Filz nicht notiert hatte. 5 Minuten Zuschneiden, 2 Minuten mit doppelseitigem Klebeband heften, und 2 Minuten zum Nähen und die Handytasche war fertig.

Super einfach und schnell. Nur die Einschnitte für das Gummiband zum Verschließen habe ich weggelassen, da ich für diese Tasche eigentlich keinen Verschluss brauchen werde.

Fazit: Guter Einstieg in die Praxis

Trotz des zu dick gewählten Materials, durch dass sich die Lagen etwas auf der Maschine verschoben haben, hat die Maschine mitgespielt. Zwar ist Filz nicht so fest, wie 4 Lagen Jeans, aber ich denke meine Probleme bei der Jeans könnten doch an der Fadenspannung, statt am Material gelegen haben. Als erster Anfang ist die Handytasche auf jeden Fall super, da man mit nur einer Naht schnell zu einem kleinen Erfolgserlebnis kommt.

 

Weiter geht es in Teil 3 dann mit einem Loop-Schal.

 

Bis dahin...

...bleibt an der Nadel!


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