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Schlaflos

Wenn die Nächte schlaflos bleiben, gibt es also auch mal einen zweiten Beitrag in einer Woche.

Schlaflos bei Drachengarn

Es ist nicht überraschend. Mir passiert es häufiger, dass ich während meines Urlaubs oft abends nicht zur Ruhe komme. So auch heute Nacht. Statt aber sinnlos vor dem Fernseher oder der Console zu sitzen, hat mich heute Nacht die Arbeitswut gepackt. Inzwischen ist es 03:30 Uhr und die Hunde schmeißen mich wahrscheinlich in 5 Stunden schon wieder aus dem Bett.

Ungeplant aber nötig

Der einzige Nachteil an diesen schlaflosen Nächten ist, dass ich selten die Dinge erledige, die ich eigentlich vorhatte.

 

Statt also die Nähmaschine aufzubauen und mich endlich mal an die neuen Bücher zu setzen, habe ich jetzt die letzten 3 Stunden damit verbracht T-Shirt- und Jeans-Reste auszusortieren und zu Patchwork-Material zu verarbeiten.

Damals, als ich meine Patchwork-Jeans gemacht habe, hatte ich ja versprochen, dass es mehr in dieser Art geben würde. Mein Schatz hat sich ebenfalls eine Hose gewünscht und aus den T-Shirt-Patches wird mit Sicherheit das eine oder andere Anfängerprojekt entstehen.

Warum Patchwork?

Grundgedanke hinter der ganzen Patchwork-Geschichte ist, dass ich mir vorgenommen habe erst mal keine neue Kleidung zu kaufen und (soweit möglich) auch keine alte Kleidung mehr wegzuwerfen. Schon bei den ersten Überlegungen wie ich das anstellen könnte, erschien mir Patchwork als beste Methode zur Verwertung der alten Klamotten.

 

Statt überlegen zu müssen, ob denn das T-Shirt nun groß genug für eine kurze Hose ist, kann ich die Stoffteile so zusammenfügen, wie ich Sie brauche. Was durch die quadratische Form der Teile abfällt, kann meistens noch für kleines oder zum Flicken genommen werden.

Warum denn alles auf einmal schneiden?

Eigentlich hatte ich gar nicht unbedingt geplant all die Klamotten in meinen Nähkisten jetzt schon kleinzuschneiden. Genaugenommen nehmen diese allerdings inzwischen fast 3 große Kisten in Anspruch, die ich eigentlich anderweitig gut gebrauchen könnte. Die Hoffnung bei dem Ganzen ist also die, dass durch das Zerkleinern der Kleidung die Lagerung optimiert werden kann. Unbrauchbare Stoffe und Reste werden aussortiert und gestapelte quadratische Stücke sind platzsparender als zusammengelegte T-Shirts, Hosen und Pullis.

Motive

Jetzt ist es natürlich so, dass ich ein Fan von Motiv-Shirts bin. Um eben diese Motive der alten Shirts und Pullis nicht zu zerstören, wurden natürlich alle Motive ausgeschnitten und aufgehoben. Mal sehen, ob mir noch eine Idee kommt, was ich damit tun könnte. Wenn irgendwann genügend Motiv-Stücke übrig sind, könnte ich mir vorstellen eine Patchwork-Decke daraus zu machen.

Und nun?

Ich bin natürlich trotz Schlaflosigkeit nicht durch alle meine Kisten durchgekommen. Das wird mich voraussichtlich noch 2 Tage beschäftigen. Wenn alles nach Plan geht, habe ich damit aber dann auch brauchbares Material um endlich mit dem Nähenlernen anzufangen. Ein bisschen könnte es schon sein, dass ich mich eigentlich nur versuche vor diesem Projekt zu drücken. Die Nähmaschine hat mich die letzten Male doch sehr geärgert. Dieses Projekt ist die letzte Chance, die meine Maschine noch bekommt.

 

Wenn trotz Fachliteratur das Problem mit der Nähmaschine nicht gefunden wird, kann es ja wahrscheinlich doch nur an der Maschine liegen.

In jedem Fall werden wir bald sehen, ob das geplante Projekt tatsächlich kommt, oder ob ich doch erst für die neue Nähmaschine sparen muss :)

 

Bis dahin...

...bleibt an der Nadel!

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