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Kuscheltiere stricken (Rezension)

Kuscheltiere stricken ist ein Thema an das ich mich ganz lange nicht herangetraut habe. Ich stehe mit dem Stricken immer noch auf Kriegsfuß.

 

Aber genau das war für mich der Grund mich für dieses Buch zu entscheiden, als ich die Möglichkeit hatte ein Rezensionsexemplar vom Topp Verlag zu bekommen.


Wie meine Erfahrungen mit dem Buch waren erfahrt ihr in der folgenden Rezension.


Eckdaten

Die Anleitung: Kuscheltiere stricken – Treue Freunde selbst gemacht, 978-3-7724-6793-6
Format: 80 Seiten, 20x26 cm, Hardcover
Autor(en): Gisela Theuerkauf

Rezension: Kuscheltiere stricken

Im großen und Ganzen sind die Anleitungen im Buch gut beschrieben. Die Anleitungen sind nach Kategorien sortiert. Es sind insgesamt 18 Anleitungen enthalten. Die meisten Schritte sind übersichtlich und klar dargestellt und erklärt. Es gibt nur wenige Fließtextblöcke. Es sind Abbildungen enthalten, allerdings nur von den fertigen Kuscheltieren, also keine Schritt-für Schritt-Bilder.


Allerdings habe ich den einen oder anderen kleinen Fehler bei den Farbangaben in der Anleitung gefunden und würde die Anleitungen auch nicht für blutige Anfänger empfehlen. Zu schnell wirken hier Gesichter schief oder merkwürdig, wenn doch zu eng abgemascht oder die neuen Maschen an der flaschen Stelle aufgenommen werden. Ich habe aus Zeitmangel leider nur 2 Anleitungen aus dem Buch arbeiten können: Kaninchen Katinka und Esel Edwin und Edna. Beide haben in meiner Ausführung gefühlt nur wenig Ähnlichkeit mit den Beispielbildern im Buch.

Mein Fazit

Ich habe beim Nacharbeiten der Anleitung viele neue Dinge über das Stricken gelernt und tatsächlich auch ein bisschen an Selbstbewusstsein in diesem Bereich gewonnen. Dennoch bleibt es dabei, dass ich dieses Buch nicht für Anfänger empfehlen kann. Das Auffassen neuer Maschen, stilllegen anderer Bereiche, etc. kann an manchen Stellen doch wirklich anstrengend sein und wenn man dann am Ende feststellt, dass das eigene Kaninchen nicht so hübsch geworden ist, kann das schnell frustrieren.

 

In meinen Fall war es noch etwas schlimmer, da ich erst beim Fotografieren gemerkt habe, dass ich den Kopf komplett falsch herum angenäht hatte.

Grundsätzlich war es für mich faszinierend hier die Unterschiede zwischen dem Häkeln und dem Stricken von Figuren kennenzulernen. Auch hier habe ich wieder festgestellt, dass es mir schwerer fällt die Grundsätze der Formgebung beim Stricken zu begreifen, aber ich habe es trotzdem geschafft am Ende ein fertiges Kuscheltier zu bekommen. Sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich sicherlich auch noch weitere der enthaltenen Anleitungen ausprobieren.

 

Bis dahin...

...bleibt an der Nadel!

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