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Ich mach dann mal Pause?

Eigentlich hatte ich für heute einen Beitrag zum Thema „Depressionen und Handarbeit“ vorgesehen. Das Thema trage ich schon länger mit mir herum, vor Allem, weil es das Thema ist aus dem Drachengarn entstanden ist. Nachdem dieser Beitrag aber so lang geworden ist, dass ich ihn auf 2 Teile aufteilen musste, hat er mich auch zum Reflektieren angeregt.

Damals...

Als ich mit Drachengarn anfing, half mir die Arbeit am Blog mich zu fokussieren. Es war ein Weg meine Gedanken in produktive Bahnen zu lenken und mir selbst das Gefühl zu geben, dass ich etwas gutes machte.

 

Es hat mir geholfen mich selbst ein bisschen zu reparieren und mein Selbstwertgefühl wieder etwas aufzubauen. Ich hatte die Zeit und auch die Motivation jede Woche einen Beitrag zu schreiben.

...und Heute?

Ich habe viel weniger Zeit. Inzwischen haben wir den Hund meines (wohl bald) sterbenden Großvaters aufgenommen. Mit zwei Hunden ist alles viel komplizierter. Ich arbeite jetzt wieder Vollzeit und zumindest gelegentlich möchte mein Partner ja auch mal was von mir haben.


Die wöchentlichen Posts sind zunehmend schwieriger geworden und werden auch zunehmend belastender. An Ideen mangelt es dabei gar nicht. Ich habe trotz wöchentlicher Postings schon jetzt geplante Beiträge bis etwa Juni. Aber diese Beiträge müssen alle noch geschrieben werden. Die Anleitungen und Bücher die ich beurteilen möchte müssen auch nachgehäkelt oder gestrickt werden. Es ist super wenn ich Idee für Anleitungen habe, aber ich brauche mehr als eine Woche zum Erstellen dieser Anleitungen.

Erwartungen

Wahrscheinlich stelle ich hier auch einfach zu hohe Erwartungen an mich selbst. Als ich vor langer Zeit mit Anett von Ribbelmonster geschrieben hatte, waren wir einmal durchgegangen, wie groß der tatsächliche Aufwand für einen gut geführten Blog und regelmäßige Anleitungen ist. Ich bin noch deutlich langsamer als Anett ;)


Ich wollte regelmäßig bloggen, damit sich die Aufmerksamkeit hält und die wenigen Leser, die ich habe auch einen Grund haben regelmäßig reinzuschauen. Dabei habe ich eben nicht bedacht, dass ich mir nicht leisten kann für den Blog zu leben. Auch wenn ich für die Dawanda Verkäufe inzwischen Gewerbe angemeldet habe sind die Handarbeiten mein Hobby. Und als solches, darf es nicht so ausarten, dass ich Albträume bekomme, oder mir die Finger wunde arbeite, weil ich keine vorbereiteten Beiträge mehr habe.

Die Konsequenzen

Ich gebe lange nicht auf. Dafür habe ich noch zu viele Ideen und zu viele Themen zu denen ich gerne noch schreiben möchte. Aber ich nehme den Druck raus. Es wird keinen festen Rhythmus geben, zu dem meine Beiträge erscheinen. Ich poste dann, wenn ich die Beiträge fertig habe.

 

Vielleicht klappt es ja irgendwann wieder wöchentlich. Für die nächsten 2 Wochen habe ich tatsächlich noch Material, das schnell fertig gestellt ist, da die meiste Arbeit schon gemacht ist. Danach kommen die Beiträge eben wie sie kommen. Einzig als Veröffentlichungstag werden die Dienstage erstmal bleiben. Nur halt nicht mehr jeden Dienstag.

Nichts verpassen!

Wenn es jemanden gibt, der befürchtet etwas zu verpassen, wenn er oder sie jetzt nicht mehr jede Woche reinschaut, kann ich hier beruhigen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und keinen Beitrag zu verpassen:

  • 1. Tragt euch als Follower ein.

Die Option findet Ihr ganz unten auf dieser Seite. Einfach E-Mail-Adresse eintragen und ihr erhaltet sofort eine Nachricht, wenn wieder ein neuer Beitrag veröffentlicht wurde.

  • 2. Folgt uns über Social Media.

Drachengarn ist sowohl bei Facebook und Google+ als auch bei Twitter vertreten. Einfach bei einem der Portale als Follower eintragen oder liken und die neuen Beiträge werden euch von den Portalen direkt gemeldet.
Ich bin in jedem Fall gespannt wie sich der Blog auf diese Art entwickeln wird.

 

Bis dahin...
...bleibt an der Nadel!

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